Pressestimmen

Kinomatch

Die Situation einer Liebe, die auf eine verträumte Art unwirklich existiert und ihren Weg in die Wirklichkeit bahnt, ist ein Pulverfass. Man weiss, auf welche Barrieren sie stößt, wenn sie sich hervorwagt: Verordnungen, Eifersucht und vor allem die unüberwindliche Grenze zwischen den "Behinderten" und den "Normalen". Ob ihr wirklich sein Kopf wehtut oder die Welt in der dieser Kopf lebt und denkt, muss jeder für sich entscheiden.
Deshalb ist jede Geste, jedes Stück, dassich die beiden zugestehen, spannend wie ein Krimi.
Anna Brüggemann, bislang in einigen Tatort Krimis und "Kleinruppin Forever" (2003) zu bewundern, spielt Ulrike. Sie tobt und flucht und verlässt dennoch nie vollständig ihr inneres Reich. Die Gratwanderung von völligen aus sich Herausgehen bei gleichzeitiger traumwandlerischer Abwesenheit hat sie begnadet getroffen.
Allein für diese Ausnahmeleistung muss man den Film gesehen haben.
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Augsburger Allgemeine
Hiemer nimmt sich des Themas sehr sensibel an, spiegelt das komplizierte Gefühlsleben von Eckart und Ulrike mit vielen leisen, intensiven Bildern, die er mit stimmungsvoller Musik unterlegt. Er hat zudem zwei hervorragende Protagonisten gefunden. Vor allem die erst 21-jährige Anna Brüggemann spielt fantastisch die zerrissene Ulrike, die zwischen Wutausbrüchen und dem Verlagen nach Liebe pendelt. Auch der noch unerfahrene Julian Hackenberg hat starke Szenen. Erstaunlich professionell agieren die Holzhausener Behinderten.
 
Süddeutsche Zeitung
Leo Hiemer, 50 Jahre alt und mit Filmen wie "Daheim sterben die Leut'" und "Leni" bekannt geworden, hat eine Liebesgeschichte verfilmt... In den Hauptrollen ... beeindruckt besonders Anna Brüggemann durch ihre beklemmende Darstellung der "Ulrike". Schwabens langjähriger Bezirkstagspräsident Georg Simnacher zeigte sich denn auch von dem Film "tief beeindruckt".
 
Bayerischer Rundfunk online
Bei der Vorpremiere von "Komm wir träumen" gestern Abend im Allgäuer Türkheim waren die Besucher voll des Lobes. Der Film zeigt die Heimbewohner als liebenswerte Menschen. Er habe den Alltag der Behinderten realitätsgetreu dargestellt wurde Hiemer von der Heimleitung bescheinigt. Hiemer thematisiert die Gefühle von Menschen in der Behindertenwerkstatt. Der Film soll Behinderte und sog. "normale" Menschen zum nachdenken über sich selbst anregen.
 
Katholische Nachrichten-Agentur
«Komm, wir träumen!» heißt der neue Streifen des Kaufbeurer Filmemachers Leo Hiemer, der bei den Internationalen Hofer Filmtagen vom 27. bis 31. Oktober seine Premiere hat. Der 50-jährige Allgäuer ist nach seiner kultigen Heimat-Groteske «Daheim sterben die Leut'» (1985) und der vielfach preisgekrönten «Leni» (1994) kein Unbekannter mehr. Gleichwohl haben es Filmemacher wie er schwer, die aus der Provinz kommen und dort auch bevorzugt arbeiten; die mit schmalen Budgets Geschichten von Tabubrüchen poetisch erzählen und auf vordergründige Effekte verzichten... «Komm' wir träumen!» ist dennoch kein sozialromantischer Behindertenfilm. Hiemer interessiert sich nicht für Diagnose und Therapie. Ihm geht es um «eine Geschichte von der Liebe», die er an wenigen Schauplätzen dezent und in ruhigen Schnitten erzählt. Er lotet das rechte Maß von Nähe und Distanz aus, das nicht nur Dauerthema in sozialen Einrichtungen, sondern auch in Liebesdingen ist. Und er beschreibt die Konflikte, in die Liebende zwangsläufig geraten, wenn sie unterschiedliche soziale Rollen haben. Vieles bleibt in der Schwebe: Wann die Pädagogik in Liebe kippt, was der Zivi eigentlich empfindet, was zwischen Eckart und Ulrike tatsächlich passiert. Die Atmosphäre knistert ständig, aber sie entlädt sich nicht. Auch das macht den Reiz des Films aus.
 
Kreisbote
Ulrike und Eckart ... durchleben eine Zeit der inneren Erkenntnis, die der Zuschauer dank der intensiven Bilder und einfühlsamen Momente 1 : 1 miterleben darf. Selten war man Mimen in solchen Situationen so nah. Selten hatte man diesen intensiven und doch so intimen Einblick in eine Behindertenwerkstatt ohne diese zurückhaltende Distanz eines Aussenstehenden. Bald fühlt sich jeder den Menschen so nah, die er im wirklichen Leben meist nur aus der Ferne sieht. Leo Hiemer schafft es mit seinem Film "Komm, wir träumen" die vielbeschworene Brücke zwischen den behinderten und nichtbehinderten Menschen zu schlagen, die uns immer wieder so schwer fällt. Ein Meisterwerk - nicht nur deshalb.
 

 

 

 
 
"Komm, wir träumen!" bester Spielfilm!!!

Beim weltweit ersten HD-Filmfestival in München wurde Leo Hiemer am 16. November 2006 für seinen Film mit einem GOLDEN ARTIST geehrt.


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Leo Hiemer (links) und Co-Produzent Gerhard Baier haben Grund zur Freude: Ihr Film KOMM, WIR TRÄUMEN!" wurde in München mit einem GOLDEN ARTIST ausgezeichnet. Foto: Sigrid Chapman / Fotodienst
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Leo Hiemer mit dem GOLDEN ARTIST. Foto: Bertram Maria Keller / KREISBOTE
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Leo Hiemer
mit Behindertengruppe. Foto: Bertram Maria Keller / KREISBOTE
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Behindertengruppe mit demGOLDEN ARTIST. Foto: Bertram Maria Keller / KREISBOTE
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Infos zur Österreich-Premiere am 3. Febr. 2006 in Klagenfurt  finden Sie
hier

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Trailer
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Eckart (Julian Hackenberg) und Ulrike (Anna Brüggemann) im Überschwang der Gefühle.
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Ulrike (Anna Brüggemann) hat ein Problem mit Werkstattleiterin Brommer (Monika Schubert).
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Eckart (Julian Hackenberg) und Ulrike (Anna Brüggemann) müssen sich trennen.
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Ein verrücktes Paar: Eckart (Julian Hackenberg) und Ulrike (Anna Brüggemann).
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Ulrike (Anna Brüggemann) ist verzückt.
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Ulrike (Anna Brüggemann).
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Eckart (Julian Hackenberg) in Hochstimmung.
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Regisseur Leo Hiemer gibt Anweisungen.
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Der Film wurde auf einer HD-Cam von Sony mit Digi-Prime-Objektiven von Zeiss gedreht.
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Autor Volker Jehle.
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